LACH&SCHIESS-ENSEMBLE:

Beatrix Doderer
Severin Groebner
Ecco Meineke



Beatrix Doderer

In Darmstadt geboren, erhielt sie ihre Schauspielausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule München. Erstes Engagement in Hildesheim als Kleists „Käthchen von Heilbronn“ und Louise in Schillers „Kabale und Liebe“. Es folgten Engagements an der Landesbühne Esslingen, am Staatstheater Braunschweig, am Stadttheater Bern und Theater Augsburg sowie bei den Münchner Kammerspielen. 2003 erhielt sie den Augsburger Theaterpreis und wurde an das Bayerische Staatsschauspiel engagiert. Beatrix Doderer arbeitete u. a. mit Dieter Dorn, Franz Xaver Kroetz, Christian Stückl, Helmut Griem, Guido Hounder, Holk Freytag, Urs Schaub, Stephan Kimmig, Johanna Schall, Holger Schultze, Jochen Schölch, Florian Boesch, Ulrich Becker und Tina Lanik. Sie stand mit Dieter Hildebrandt und Werner Schneyder zusammen auf der Bühne in Neil Simons Komödie "Sonny Boys" (Regie Jörg Hube). Die Zusammenarbeit mit Jörg Hube war für Beatrix Doderer sehr prägend; das gemeinsam entwickelte, zusammen geschriebene und gespielte Kabarett "Sugardaddy" wurde über fünf Jahre (2004-2009) am Residenztheater, im Marstall, an diversen Kleinkunstbühnen bis hin zum Mainzer Unterhaus erfolgreich gespielt. Sie arbeitet außerdem als Sprecherin beim Bayerischen Rundfunk, Süddeutschen Rundfunk und bei den Bamberger Symphonikern. Seit Oktober 2009 bekleidet sie einen Lehrauftrag an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart im Bereich Schauspiel.

 

Severin Groebner

Geboren am 20.10.1969 in Wien im „Helmut Qualtinger Hof“, anschließend erfolgreiche Versuche das Gehen, Sprechen und Schreiben zu erlernen. Aus dem Wunsch die beiden Berufsziele Rockmusiker und Radiomoderator zu vereinen, entsteht logischerweise die Kabarettisten-Laufbahn. 1992 bis 1999 Musik-Kabarettist zusammen mit Klaus Gröll als Gröll&Groebner. Dazwischen werden aber auch andere Projekte verfolgt, die Schauspielerei (z.B. "When the Saints go Cycling in" u.a. zusammen mit Martin Puntigam) oder von 1998 bis 2000 das "etb - das elektronische Tagebuch" (zusammen mit "Die Konsorten" und Natalia Weiss). Seit 1999 sechs Soloprogramme, dafür auch Preise (u.a. Deutscher Kleinkunstpreis, Salzburger Stier) und Umzug nach Deutschland (zuerst München, jetzt Frankfurt am Main). In der freien Zeit Darsteller in Theaterstücken vom Münchner Lustspielhaus (u.a. Watzmann, Siegfried, im weissen Rössl...), Autor (Theaterstücke, Bücher, Radiokolumnen auf Bayern 2, HR2 oder Ö1) und beides zusammen mit Christian Moser in „Monster des Alltags - PsychoEntertainment“. Sein aktuelles Soloprogramm „Man müsste mal...“ ist bei ConAnima auf CD erschienen und wird am 12. November von Österreich 1 im Rahmen von „Kabarett direkt“ live gesendet.

 

Ecco Meineke

Nach Besuch des Gymnasiums in Kaufbeuren und Abitur am Münchner Ludwigsgymnasium studierte Meineke in München Germanistik, brach das Studium jedoch ohne Abschluss ab.
Bereits als Schüler stand Meineke auf der Bühne, unter anderem mit Werner Schmidbauer. Zusammen mit Schmidbauer und Valery McCleary gründete er 1986 die Gruppe Folksfest, das Trio besteht bis heute. Später sang Meineke auf der Bühne Jazz-Songs von Nat King Cole und Soul mit seiner 1992 gegründeten Gruppe Ecco DiLorenzo and his Innersoul Band.
Als „Graf Adorno“ war Meineke 1996 bis 1997 im Hörfunksender Bayern 3 zusammen mit Christian Springer in der Satiresendung StirningerMan zu hören. Von 1996 bis 1998 wirkte er in der Fernseh-Satireserie Quast – Das Allerletzte aus aller Welt mit. Für den Film Der Schuh des Manitu schrieb Meineke die Texte zu den Gesangseinlagen. Da er dafür alle männlichen Stimmen selber einspielte, erscheint im Film sogar Sky du Mont mit Meinekes Stimme. Zu hören ist Meineke auch im Titellied zur Fernsehserie Willi wills wissen. Seine erste CD mit dem Titel „Der dritte Montag“ kam 2003 heraus.
Seit 2004 ist Meineke Mitglied im Ensemble der Münchner Lach- und Schießgesellschaft; seit 2005 schreibt er dort auch Texte für die Kabarettprogramme. Anfang 2010 zeigte Meineke sein erstes Kabarettsoloprogramm „Und wir kamen aus dem Wasser“ in der Lach- und Schießgesellschaft.
  
 

Sven Kemmler (Regie)

Nach langjährigen Erfahrungen mit Universitäten und der Wirtschaft schreibt Sven Kemmler seit nun 10 Jahren für Kabarett und Comedy. Seit 2004 ist er auch als Solokünstler auf der Bühne, derzeit mit seinem zweiten Kabarettprogramm "endlich", sein Programm "Modernde Zeiten“ wurde u.a. für das Scharfrichterbeil, den Prix Pantheon und Tegtmeiers Erben nominiert. Neben verschiedensten TV- Formaten (u.a. Schimpf vor 12, Spezlwirtschaft, 7 Tage 7 Köpfe), sowie Kino ("Hexe Lilli: die Reise nach Mandorlan", Dialoge "Hektor") war er als Autor und dramaturgisch an der Entstehung von Bühnenprogrammen wie "Paranoid" (Michael Mittermeier) und "Cosmopilot" (Rick Kavanian) beteiligt, er arbeitete u.a. mit Rolf Miller, dem letzten Ensemble der Lach und Schiessgesellschaft und Francesca de Martin zusammen. Erste Inszenatorische Erfahrungen sammelte er durch die Zusammenarbeit mit Ben Elton bei der Bearbeitung des deutschen Skripts, Dramaturgie und Rollenführung mit dem Cast des Musicals "WE WILL ROCK YOU" von Ben Elton und Queen.
Er schrieb zwei Theaterstücke, die im Theaterhof/19 Oldenburg erfolgreich aufgeführt wurden. "Nathan" (geschrieben mit Eva-Katrin Hermann) wurde für den Theaterpreis der Lottostiftung Niedersachsen nominiert.
2010 erschien sein erster Roman "Und was wirst du wenn ich groß bin?".