Das Ensemble:

SONJA KLING
ECCO MEINEKE
THOMAS WENKE

MICHAEL EHNERT (Regie)


SONJA KLING

„Das Kind gehört doch auf die Bühne!“ soll ihr Englischlehrer entzückt nach der Aufführung einer Erich Kästner-Performance ausgerufen haben. Und so sollte es kommen. 1971 in Meschede geboren, stieß die 1,80 Meter große Komödiantin nach einem Umweg über Köln 2004 zum neu gecasteten Münchner Lach- und Schießensemble. In ihrer alten Heimat würde man sie liebevoll eine „Wuchtbrumme“ nennen, und mit wie viel Ironie sie ihre körperliche Präsenz selber nimmt, ist auf ihrer Homepage nachzulesen: Playboy-Gründer Hugh Hefner dient sie sich dort augenzwinkernd als Häschen an. Von wegen Häschen – Kollegen wie Publikum eroberte sie im zurückliegenden Jahr im Sturm dank ihres Charmes, Spielwitzes und schauspielerischen Könnens, das ihr auch die kritischsten Kritiker am laufenden Band bescheinigen. Wie meinte doch ihr Ex-Kollege Michael Morgenstern: „Die Sophia Loren unter den Liesl Karlstadts.“
Weitere Infos unter: www.sonja-kling.de 

 

ECCO MEINEKE

Dem Münchner Publikum braucht man „den lustigsten Hungerhaken, den ich je kennen gelernt habe“ (Sonja Kling) kaum mehr vorzustellen. Der Tausendsassa wurde 1961 im Allgäu geboren und zog 1977 zum Studium in die Landeshauptstadt. Die Archäologie hängte er bald an den Nagel und wandte sich lieber Zeitigerem zu. So ist er unter seinem Pseudonym Ecco DiLorenzo Frontmann der Soulformation „Innersoul“, Mitglied des Folk-Comedy-Trios „Folksfest“ (gemeinsam mit Werner Schmidbauer und Valery McCleary) und des Klezmer-Duos „Shtetlmusikanten“ mit Andreas Arnold. Ecco Meineke arbeitete als Schauspieler, Radio-DJ, Kabarettist und Hörspielautor, führte Regie und komponierte. Für den Film „Der Schuh des Manitu“ etwa textete und sang er sämtliche männlichen Musical-Songs.
Weitere Infos unter: www.eccoland.de

 

THOMAS WENKE

„Ich find’ die Bayern echt klasse, die sind so eigenständig. Ich glaube, das haben sie Ludwig II. zu verdanken. Der hat seine Steuergelder immer in die Ästhetik gesteckt.“ Mit diesen Worten erklärte der 1968 in Wiesbaden geborene aus Berlin übergesiedelte falsche Preuße uns gleich mal seine Liebe. Und die wird erwidert (nicht nur wenn Ex-Ensemblemitglied Michael Morgenstern ihn seinen „Papa-Bär unter den Komikern“ nannte): So schelmisch widerborstig wie er sich in „Jenseits von Oz“ gab, so dadaistisch versponnen kam er in „Abgehängt“ daher.

 

MICHAEL EHNERT (Regie)

Michael Ehnert, Jahrgang 1967, Ausbildung an der Schule für Schauspiel in Hamburg,

ist seit Jahren erfolgreicher Kabarettist, Drehbuchautor und Regisseur. Er wurde für seine Bühnenarbeit 1997 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, 2002 mit dem Sprungbrett, 2005 mit dem Deutschen Kabarettpreis und sogar zweimal – 1995 und 2005 – mit dem Prix Pantheon ausgezeichnet.

Weitere Infos unter: www.michael-ehnert.com